Steinstrand an der Ostsee, Aquarell, 1956

geb. 1910 in Riga, gest. 1971 in Berlin. Studium Kunst und Graphik an der Hochschule für bildende Künste Berlin (H.f.b.K.). Bis 1939 und ab 1947 als Gebrauchsgraphiker in Berlin. Ehe mit der Deutsch-Baltin Edith Alix von Baer; drei Kinder, Brigitta und Uliane (beide Malerinnen) und Bernhard Konrad (Innenarchitekt). Wurde 1939 zur Wehrmacht als Sani­tätsfahrer einberufen. 1943 bis 1947 in sowjetischer Kriegsge­fangenschaft. Von Karl Hofer 1949 an die H.f.b.K. Berlin beru­fen, wo er zum ordentlichen Professor ernannt wurde. Lehrte dort elementares Zeichnen nach der Natur für die angewandte und freie Abteilung. Arbeitete außerdem als freischaffender Künstler.

Gegenstand und Abstraktion: Sehr viel größer als im Expres­sionismus seiner Zeit üblich ist der Spannungsbogen, den Bernhard Wilhelm Borcherts Graphiken und Gemälde von einer exzessiven Beobachtung der Natur hin zu ihrer radikalen und zugleich absolut stimmigen Reduktion auf das Wesentliche zeigen.

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